FAQ

5. Wann heizen und kühlen Temperiergeräte? Erfolgt dies automatisch?

Heizen und Kühlen. Es können 3 Zustände unterschieden werden:

    1. Aufheizen auf Produktionstemperatur: Das Gerät heizt. 

    2. Produktion: Infolge nicht konstanter Produktionsbedingungen wie Schwankungen der Umgebungstemperatur, der Zykluszeit usw., ändert sich auch die Temperatur des angeschlossenen Verbrauchers. Steigt diese, kühlt das Gerät, fällt sie, heizt das Gerät. 

    3. Produktionsunterbruch: In der Regel muss der Verbraucher geheizt werden, um ein Absinken der Verbrauchertemperatur zu verhindern.

Prinzip: Heizen und Kühlen erfolgen im Ein/Aus-Modus, d.h. entweder ganz ein- oder ganz ausgeschaltet. Aufgrund seines PD-Verhaltens taktet der Regler. Dabei werden die Heiz- oder Kühlimpulse umso kürzer, je mehr sich die Temperatur dem Sollwert nähert. Durch das Takten wird ein Über- bzw. Unterschwingen vermieden.
Wegen der Trägheit des Regelkreises kann im Ein/Aus-Modus (Takten) dieselbe Regelgenauigkeit erreicht werden wie z.B. mit Stellventilen, die einen erheblich grösseren regelungstechnischen Aufwand erfordern und wesentlich störanfälliger sind. Der Regler ist ein sog. Dreipunktregler mit den Stellungen "Heizen - Neutral - Kühlen".

Weitere Infos: Regloplas-Handbuch, 7. Auflage, Seite 44, Kapitel „Regelungstechnik“. Bestellen des Buches siehe Antwort 21.

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